Nationale und internationale Zusammenarbeit

Kooperationen

Das Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik wird mit den auf diesen Gebieten ebenfalls engagierten Institutionen und Forschungs­einrichtungen fach­lich kooperieren. Durch die fach­liche Zusammenarbeit mit den Institutionen des Medizin- und Gesundheitswesens und der biomedizinischen Forschung im In- und Ausland werden Wissenstransfer und Erfahrungs­austausch gefördert und die Transformation wissenschaft­licher Er­kenntnisse in die Praxis unterstützt.

In Baden-Württemberg ist bereits eine Kooperation mit dem Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen und dem Zentrum für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Freiburg vorgesehen, die durch förmliche Kooperations­vereinbarungen manifestiert wird. Es besteht die Absicht, auch in gemeinsamer Trägerschaft Projekte zu entwickeln. Darüber hinaus ist das Institut offen für eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Die Arbeit des Instituts wird bewußt in das biotechnologische Umfeld im Rhein-Neckar-Dreieck eingebettet. Die Kooperation mit Institutionen und Firmen der BioRegion Rhein-Neckar, deren Tätigkeits­bereich sich unter anderem auf gentechnische Methoden, Genomforschung und Bio-Informatik erstreckt, ist fester Bestandteil des Konzepts. Das Institut wird dem bereits heute international beachteten Schwerpunkt eigenständige Impulse verleihen und sich umgekehrt den Erwartungen praxis­orientierter Forschung stellen.

Ethik-Netzwerk-Baden-Württemberg

Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg soll das Ethik-Netzwerk unter Leitung von Herrn Professor Dr. Dietmar Mieth (IZEW) die Koordination der bereits bestehenden oder geplanten baden-württembergischen Ethik-Institutionen unterstützen.

Auf dem ersten Koordinierungs­treffen des Ethik-Netzwerks am 17. Oktober 2000 in Tübingen wurden Strukturen und Entwicklungs­perspektiven der einzelnen Einrichtungen vorgestellt, Themen einer vertieften Zusammenarbeit sondiert sowie Desiderate für die zukünftige Entwicklung der Ethik-Landschaft in Baden-Württemberg formuliert. Im Gespräch verständigten sich die Teilnehmer aus zwölf Einrichtungen darauf, die praktische Koordination und Kommunikation unter den Ethik-Einrichtungen auszubauen und die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Lehre (Workshops, Seminare, Lehr­austausch) zu fördern.